Europäischen Verbraucherzentrums ECC-Net  
 
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ÜBER UNS

Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren in Europa (ECC-Net)...

In Europa ohne Grenzen, bei wachsender Mobilität der Unternehmen und Verbraucher ist ein allgemeineuropäischer Informationsaustausch und Beratung erforderlich. Um zwecks schneller, billiger und wirksamer Lösung grenzüberschreitender Streitigkeiten zu lösen funktionieren in den Staaten der Europäischen Union sowie in Norwegen und Island Europäische Verbraucherzentren (EVZ), die in einem Netzwerk ECC-Net. vereint sind.

Das Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net) ist ein neues, die ganze Europäische Union, Norwegen und Island umfassendes Netzwerk, das berufen wurde, um die Bürger in Sachen ihrer Verbraucherrechte zu beraten und einfachen Zugang zu Schadensersatzverfahren, insbesondere bei grenzüberschreitenden Fällen, zu organisieren. Das neue Netzwerk wurde 2005 infolge der Verbindung von zwei früher existierenden Netzwerken: Europäischer Verbraucherzentren, auch "Euroguichets" genannt, die Informationen zur Verfügung stellten und Unterstützung bei grenzüberschreitenden Fällen sicherten sowie des Europäischen Außergerichtlichen Netzwerkes (EEJ-Net), das den Verbrauchern half, Streitigkeiten durch außergerichtliche Entscheidung unter Ausnutzung solcher Verfahren wie Mediation oder Arbitrage beizulegen.

Die Mission des Netzwerkes der Europäischen Verbraucherzentren ist, den Verbrauchern komplexe Betreuung von der Information zum Thema ihrer Verbraucherrechte bis auf Hilfe bei der Berücksichtigung ihrer Beschwerden und Lösung der Streitigkeiten zu gewährleisten. Das Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren hilft den Verbrauchern die Möglichkeiten, die der einheitliche Markt der Europäischen Union bietet, ohne Gefahr für ihre Gesundheit, Sicherheit und wirtschaftliche Interessen zu nutzen.

Aufgaben des Netzwerks der EVZ:

  • Information der Verbraucher über die Möglichkeiten, die der einheitliche Markt der EU anbietet;
  • Hilfe bei der Lösung individueller Probleme/Beschwerden in Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Transaktionen;
  • Hilfe den Verbraucher bei der Nutzung außergerichtlichen Mittel der Entscheidung grenzüberschreitender Streitigkeiten;
  • Hilfe bei leichter und bewusster Nutzung dieser Verfahren im grenzüberschreitendem Aspekt;
  • Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks sowie Zusammenarbeit mit anderen europäischen Netzwerken, wie: FIN-NET (Financial Network),SOLVIT und European Judicial network in civil and commercial matters;
  • Lieferung der Informationen über die nationale und gemeinschaftliche Gesetzgebung und Rechtssprechung;
  • Lieferung der Vergleichsanalysen im Bereich der Preise, der Gesetzgebung und anderer verbraucherrelevanten Fragen;
  • Lieferung der Informationen an die Europäische Kommission zum Thema der Verbraucherprobleme in der EU.

Das Netzwerk der EVZ ist auf dem Gebiet der Europäischen Union, in Norwegen und Island tätig. Zur Zeit befinden sich die EVZ-Büros in 23 Ländern. 2006 wird die Eröffnung weiterer 4 Zentren geplannt.

Entwicklunsgeschichte des Netzwerks der Europäischen Verbraucherzentren
European Centres Network (ECC-Net)

Das Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren , allgemein Euroguichets genannt, existiert in den Ländern der Europäischen Union seit 1992. Diese Einheiten hatten eine Informations-, Beratungs- und Werbungs rkampagne im Bereich der Verbraucherangelegenheiten geführt. ECC-Net hatte zum Ziel, die Hemmungen der Verbrauchern in Bezug auf aktive Teilnahme am Einheitlichen Europäischen Markt zu überwinden.

In der Epoche des freien Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Finanzverkehrs bietet der Gemeinschaftliche Markt viele Möglichkeiten an, die immer häufiger von den europäischen Bürgern genutzt werden. Das sind insbesondere:

  1. Kauf der Waren und Austausch der Dienstleistungen durch die Verbraucher im Rahmen der unternommenen Reisen,
  2. Kauf der Waren und Bestellen der Dienstleistungen bei den Handelsvertretern, die Geschäftsreisen durch EU-Länder unternehmen,
  3. Bestellen und Kauf der Waren in anderen europäischen Ländern mittels moderner Fernabsatztechniken, insbesondere auf dem elektronischen Wege,
  4. Geldverkehr zwischen den Ländern zwecks Bezahlung der Ware oder Tätigung einer Investition.

Darüber hinaus erfordert der einheitliche Markt eine Systematisierung gegenwärtiger nationaler Rechtsordnungen zum Zwecke der Harmonisierung des Rechts und eines gut funktionierenden Verbraucherschutzes unabhängig von dem Aufenthaltsstaat im Rahmen der EU. Die Aktivitäten des EVZ-Netzwerks ermöglichen eine Identifizierung neuer rechtlichen Probleme und geben ein vollständigeres Bild bezüglich von Art der Probleme, mit denen die Verbraucher zu tun haben.

European Extra Judicial Network (EEJ-Net)

In den Mitgliedsstaaten der EU, in Norwegen sowie in Island entwickelte sich seit 2001 das EEJ-Net, dessen Aufgabe war, Hilfeleistung und Beratung der Verbraucher bei der Geltendmachung ihrer Ansprüche bei der Entscheidung grenzüberschreitender Streitigkeiten (cross-border cases) anzubieten. Diese Stellen funktionierten als ein Netzwerk, was effektiven Informationsaustausch und wirksames Handeln ermöglichte. Am Anfang war das ein einjähriges Pilotprojekt, das später bis 2003 verlängert wurde.

Die Tätigkeit von EEJ-Net beruhte auf das Informieren der Verbraucher über das Bestehen der ADR-Systeme (Alternative Dispute Resolution Mechanisms, out-of-court-settlement of consumer disputes), darunter auch auf Hilfe beim Ausfüllen der Beschwerdeformulare, Sammeln erforderlicher Dokumente, Hinweisen des Gerichtsstands sowie auf dem Finden der Rechtsgrundlage und danach auf dem Monitoring des Streitverlaufs. Es waren die sog. Clearing House.

Neue Etappe in der Organisation der Hilfe für europäische Verbraucher

Anfang 2005 erfolgte der Zusammenschluss beider Netzwerke, d.i. ECC-Net und EEJ-Net. Die im Rahmen einzelner Netzwerke geführte Aufgaben und Projekte wurden koordiniert und dem vereinigten Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren anvertraut.

Europäisches Verbraucherzentrum (EVZ) in Polen

Europäisches Verbraucherzentrum in Polen (EVZ) wurde im Januar 2005 aufgrund der Vereinbarung der Europäischen Kommission mit dem Amt zum Schutz des Wettbewerbs und der Verbraucher (UOKiK) gegründet. Das Projekt wird aus den Mitteln der Europäischen Union und des Amtes zum Schutz des Wettbewerbs und der Verbraucher finanziert. EVZ in Warschau ist Mitglied des Netzwerks Europäischer Verbraucherzentren (ECC-Net). EVZ befasst sich mit der Verbreitung des Wissens über den gemeinsamen europäischen Markt und hilft bei den rechtlichen und organisatorischen Fragen bezüglich grenzüberschreitender Streitigkeiten zwischen den Unternehmern und Verbrauchern.

EVZ ist eine Expertengruppe, die eng mit europäischen und nationalen Verbraucherschutzorganisationen zusammenarbeitet.

EVZ ist zugleich ein Bindeglied zwischen individuellen Verbrauchern, die in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wohnen, und verschiedenen Organisationen und Einrichtungen, die einzelne Verbraucherprobleme lösen.

AUFGABEN EVZ

Nach Polens EU-Beitritt im Mai 2004 wächst unter den polnischen Verbrauchern der Bedarf nach dem Wissen über den Markt und die zugänglichen Waren und Dienstleistungen in den übrigen Mitgliedsländern sowie in Norwegen und Island. EVZ versucht für die Möglichkeiten zu werben , die einheitlicher Markt der Europäischen Union dem Verbraucher anbietet, sowie bei der Geltendmachung der Verbraucherrechte im Rahmen des einheitlichen Marktes zu helfen.

EVZ ermöglicht einen breiten Zugang zu Informationen sowie verbreitet die Verbraucherthematik. Es verbindet nationale Projekte (Information und Beratung) mit den Projekten der EU (grenzüberschreitende Fälle, Beratung in Bezug auf andere Mitgliedsstaaten der EU).

Aufgaben:

  • Aufbau des Verbraucherwissens durch Informationsübermittlung über zugängliche Rechtsmittel im Inland und in anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, in Norwegen und Island;
  • Rechtsberatung;
  • Untersuchung grenzüberschreitender Beschwerden (cross-border cases);
  • Popularisierung außergerichtlicher /gütlicher Möglichkeiten der Streitsbeilegung (ADR);
  • Führung von Aktionen mit Verbraucherthematik gemeinsam mit den Medien;
  • Unterstützung der Informationskampagnen auf gemeinschaftlicher Ebene;
  • Sammeln von detaillierten Informationen über die Institutionen der Europäischen Union und einzelne Rechtssysteme der Mitgliedsstaaten und über die Geschichte des Verbraucherrechts;
  • Informieren der Unternehmer und anderer meinungsbildender Kreise über die Rechte und Pflichten der Verbraucher;
  • Führung der Bildungs- und Informationskampagnen;
  • Enge Zusammenarbeit im Rahmen des Netzwerks der Europäischen Verbraucherzentren in Europa (ECC-Net);
  • Zusammenarbeit mit anderen europäischen Netzwerken, darunter insbesondere mit den Netzwerken Solvit und FIN-NET.

Zu den Aufgaben des EVZ zählen nicht:

  1. Untersuchung der Streitigkeiten zwischen dem Unternehmer und Unternehmer.
  2. Untersuchung der Fälle zwischen polnischem Verbraucher und polnischem Unternehmer.
  3. Untersuchung der Fälle von außerhalb des Gebietes der Europäischen Union , Norwegen und Island.

UNSER TEAM

Europäisches Verbraucherzentrum in Polen ist eine Expertengruppe, die gebildet wird von:

Aleksandra Olczak - Direktorin des Zentrums
Aleksandra.Olczak@konsument.gov.pl


Elzbieta Seredynska - Jurist/Koordinator
Elzbieta.Seredynska@konsument.gov.pl

 

Piotr Stańczak - Jurist/Koordinator der Außergerichtlichen Streitsbeilegung (ADR)
Piotr.Stanczak@konsument.gov.pl
ADR
Grenzüberschreitende Einkäufe von Waren und Dienstleistungen
Internet-Einkäufe/E-commerce
Rechte der Fluggäste


Małgorzata Furmańska - Juristin/Expertin für Information und Verbraucherbeschwerden
Malgorzata.Furmanska@konsument.gov.pl
Grenzüberschreitende Einkäufe von Waren und Dienstleistungen
Einkäufe von Gebrauchtwaren
Einkäufe im Fernabsatz
Einkäufe und Mietung von Autos


Maciej Szulski
sekretariat@konsument.gov.pl

 

Piotr Esse - Informatiker/Experte für Entwicklung der Website und IT-Werkzeuge
Nemo@konsument.gov.pl

 

 
 
  Das Projekt wird mit Mitteln der Europäischen Komission finanziert und des Amtes für Schutz der Verbraucher und der Schutz des Wettbewerbs